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Der Stand der Dinge im Bereich Home Entertainment

2 Minuten lesen | August 2017

Viele drücken auf "Play", aber wer ist bereit, dafür zu zahlen? Im vergangenen Jahr ist die Nutzung digitaler Videos sowohl bei kostenlosen als auch bei kostenpflichtigen Inhalten gestiegen. Und mehr Jugendliche sind bereit, für digitale Inhalte zu bezahlen: 63 % gaben an, im vergangenen Jahr digitale Videos gekauft zu haben, 2016 waren es nur 45 %.

Trotz des Anstiegs des digitalen Videokonsums hat das junge Publikum DVD und Blu-ray noch nicht aufgegeben, denn Millennials gaben an, im vergangenen Jahr mehr physische Videos gekauft zu haben als noch vor einem Jahr. Was also ist der Grund für diese Käufe? Laut dem Nielsen Video 360 Report sind die Beweggründe für die Aufbewahrung von Videokopien unter anderem der Wunsch, die Videosammlung zu erweitern, Bonusfunktionen zu nutzen und Videos anzusehen, wenn kein Internetzugang verfügbar ist.

Wie also erfahren die Verbraucher von den heißesten neuen Videos, Filmen und Fernsehsendungen? Mundpropaganda steht bei allen Altersgruppen immer noch an erster Stelle. Soziale Medien sind das größte Unterscheidungsmerkmal zwischen den Generationen, denn nur 29 % der Allgemeinbevölkerung erfahren von neuen Inhalten über soziale Medien. Im Vergleich dazu gehen 45 % der Teenager und Millennials zu ihren bevorzugten Online-Social-Media-Stationen, um zu sehen, was es wert ist, angeschaut zu werden.

Soziale Netzwerke sind ein Faktor, der den Konsum von Kurzvideos antreibt. Von den Personen, die in den letzten drei Monaten Kurzvideos angesehen haben, gaben 66 % der Allgemeinbevölkerung und 72 % der Teenager und Millennials an, dass sie in der Regel Inhalte aus sozialen Medien ansehen. In einer Welt, in der die Aufmerksamkeitsspanne immer kürzer wird, gibt fast die Hälfte der Bevölkerung an, mehr Kurzfilme zu sehen als noch vor einem Jahr. Kurze Videoclips aus Fernsehsendungen, Nachrichtenbeiträgen, nutzergenerierten Inhalten und Musikvideos werden bei allen Altersgruppen immer beliebter, insbesondere bei Teenagern und Millennials. Und warum? Kurzform-Kenner sagen, dass sie neue, bessere Inhalte sehen und dass ihre Freunde mehr Videos in sozialen Netzwerken teilen.

Für weitere Einblicke laden Sie den Video 360 Report von Nielsen herunter.

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