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Zahl der TV-Haushalte in den USA steigt in der TV-Saison 2010/11 um eine Million

3 Minuten lesen | August 2010

Für die Ausstrahlungssaison 2010-2011 schätzt Nielsen die Gesamtzahl der TV-Haushalte in den USA auf 115,9 Millionen, was einem Anstieg von einer Million Haushalten gegenüber dem Vorjahr entspricht. Nielsen schätzt auch einen Anstieg von mehr als zwei Millionen Personen ab zwei Jahren (P2+) in den US-Fernsehhaushalten, also insgesamt 294.650.000 Personen.

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Lokale Spitzenmärkte

Die Rangfolge der Top 10 der lokalen TV-Märkte blieb unverändert, aber in den Top 20 rückte die Region Miami-Ft. Lauderdale vor Denver. In die Top 100 sind keine neuen Märkte aufgestiegen, allerdings gab es mehrere Veränderungen innerhalb der Rangliste. Austin, TX, verzeichnete mit einem Sprung von 48 auf 44 den größten Sprung innerhalb der Top-100-Ränge.

Top 20 TV-Märkte in den USA (Schätzungen für die Saison 2010/11)
2010-11 Rang 2009-10 Rang Markt
1 1 New York
2 2 Los Angeles
3 3 Chicago
4 4 Philadelphia
5 5 Dallas-Ft. Worth
6 6 San Francisco-Oak-San Jose
7 7 Boston (Manchester)
8 8 Atlanta
9 9 Washington, DC (Hagrstwn)
10 10 Houston
11 11 Detroit
12 12 Phoenix (Prescott)
13 13 Seattle-Tacoma
14 14 Tampa-St. Pete (Sarasota)
15 15 Minneapolis-St. Paul
16 17 Miami-Ft. Lauderdale
17 16 Denver
18 18 Cleveland-Akron (Kanton)
19 19 Orlando-Daytona Bch-Melbrn
20 20 Sacramnto-Stkton-Modesto
Quelle: The Nielsen Company

Andere bemerkenswerte lokale Marktveränderungen:

Im Vergleich zum letzten Jahr gab es mehr Veränderungen in der Rangliste, aber immer noch nicht so viele wie in den Vorjahren. Den größten Zuwachs an Fernsehhaushalten verzeichneten Odessa-Midland und Austin, die beide um vier Plätze aufstiegen. Der Rückgang der Gesamtzahl der Rangveränderungen in den letzten Jahren spiegelt das insgesamt langsamere Haushaltswachstum in den USA und den starken Rückgang der Binnenmigration, insbesondere in die Gebiete des Sun Belt, wider. Die großen Ballungsräume haben weniger Einwohner verloren als üblich, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass die Babyboomer ihre Ruhestandspläne aufgeschoben haben, dass Einzelpersonen nicht in der Lage waren, ihre Häuser zu verkaufen, und/oder dass Einzelpersonen nicht bereit waren, von arbeitsintensiven Märkten wegzuziehen. Der jüngste Anstieg der Veränderungen in der Rangfolge für dieses Jahr scheint jedoch darauf hinzudeuten, dass einige dieser Phänomene relativ kurzfristig sind und/oder stark von den wirtschaftlichen Bedingungen abhängen.

Während viele Märkte in Florida in der letzten Schätzung im Rang zurückfielen (Tampa, Miami, Ft. Myers, Tallahassee), was zum Teil auf das oben erwähnte Phänomen zurückzuführen ist, gibt es Anzeichen für einen gewissen "Aufschwung" für Märkte wie Miami und Tallahassee. Darüber hinaus schienen sich frühere "wachstumsstarke" Märkte (z. B. Las Vegas und Florida), die in den letzten beiden Schätzungen ein geringeres Wachstum oder sogar Rückgänge verzeichneten, bei der jüngsten Schätzung zu "stabilisieren" (d. h. ihren Rang zu halten). Für alle diese Märkte spiegeln die Rückgänge und/oder Zuwächse nicht unbedingt einen echten Rückgang der Bevölkerung oder der Haushalte wider. Die Schätzungen können auch eine Anpassung an die neuesten Informationen des U.S. Census Bureau widerspiegeln.

Zum ersten Mal seit der Wiederaufbauphase nach dem Hurrikan Katrina hat sich der Rang des Marktes New Orleans verschlechtert (von 51 auf 52). Obwohl die Bevölkerung des Marktes zugenommen hat, deuten die jüngsten Trends bei den Personen pro Haushalt (PPH) darauf hin, dass die früheren PPH-Annahmen zu konservativ waren (d. h. es wurde von weniger Personen pro Haushalt ausgegangen). Um die gegenwärtige Bevölkerungsdynamik in dem Gebiet besser widerzuspiegeln, wurde der PPH-Quotient für die jüngste Schätzung auf der Grundlage der jüngsten Daten des U.S. Census Bureau erhöht.

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