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Der Anstieg der Radiohörer im Sommer

2 Minuten lesen | Juli 2017

Die Amerikaner befinden sich jetzt mitten in der Sommersaison, und da die Tage langsam kürzer werden, gibt es in den Juni-Ergebnissen des Portable People Meter (PPM) von Nielsen eine Menge zu untersuchen. Historische Präzedenzfälle haben gezeigt, dass sich die Hörgewohnheiten während der wärmsten Monate des Jahres verändern - und jedes Jahr wächst ein Format während des Sommers stärker als andere.

Das Format des Sommers basiert auf der Betrachtung der wichtigsten Musikformate in den ersten fünf Monaten des Jahres (Januar bis Mai) und dem Vergleich dieses Durchschnitts mit den Ergebnissen der Umfragen im Juni, Juli und August.

Im Mai stieg der Höreranteil von Classic Rock sprunghaft an, und wenn man die jüngsten Juni-Ergebnisse mit dem Rest des Jahres 2017 vergleicht, hat das Format einen beträchtlichen Vorsprung, was den Zuwachs in der Sommerzeit angeht.

Doch der Sommer ist noch lange nicht vorbei, es bleiben noch zwei Erhebungsmonate. Und wie das letzte Jahr bewiesen hat, kann ein später Schlusspunkt das Rennen kippen: Classic Rock schloss den Sommer 2016 stark ab und überholte Classic Hits, das zuvor zwei Jahre in Folge das Format des Sommers gewesen war.

Im Juni stellte Urban Contemporary (ein Format, das auch als Hip-Hop bezeichnet wird) neue Rekorde bei den Zuschauermarktanteilen in allen drei von uns untersuchten Demografien auf. Und dies baut auf der Gesamtleistung des Formats in diesem Jahr auf, das sein bestes Jahr in der PPM-Messung überhaupt ist. 

Trotz dieser starken Leistung ist Urban Contemporary nicht unbedingt ein Garant für den Titel "Format des Sommers", und das liegt vor allem an der Mathematik. Bei der Analyse des "Summertime Surge" geht es darum, wie stark ein Format in den Sommermonaten ansteigt, und Urban Contemporary steigt seit einiger Zeit stetig und konstant an.

Millennials haben eine Schlüsselrolle bei diesem anhaltenden Wachstum der Hörerschaft von Urban Contemporary gespielt. Bei den Hörern zwischen 18 und 34 Jahren überschritt Urban Contemporary im November 2012 erstmals die 5 %-Marke (5,0 % durchschnittlicher Viertelstundenanteil). Im Sommer 2011 hatte das Format noch einen Anteil von 4,7 %. In diesem Jahr erreicht es einen Spitzenwert von 7,1 % und ist nun das am dritthäufigsten gehörte Radioformat unter Millennials hinter Pop Contemporary Hit Radio (11,7 %) und Country (8,7 %).

Die in diesem Artikel verwendeten Daten beziehen sich auf multikulturelle Zielgruppen. Die hispanische Verbraucherschaft setzt sich aus repräsentativen englisch und spanisch sprechenden Bevölkerungsgruppen zusammen.

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